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Eure Nahrung sei eure Medizin…

Eure Nahrung sei eure Medizin…

Posted by tw-Schule in Allgemein 30 Jun 2017

Ein Blogbeitrag unserer geschätzten Dozentin Kerstin Braun:

Vor kurzem verfolgte ich eine Online Veranstaltung eines nordamerikanischen Portals, das „Gipfeltreffen der Ernährungsrevolution“. Ärzte und Ernährungsspezialisten sprachen darüber, welche Auswirkungen gute und schlechte Ernährung auf den Menschen haben kann. Empfohlen wurde einstimmig und durch zahlreiche Studien belegt eine „plant-based diet“, also eine Ernährung auf pflanzlicher Basis. Von dieser Grundlage ausgehend gab es durchaus unterschiedliche Ansätze und Empfehlungen (von vegan bis flexitarisch) und interessante Erkenntnisse, wie zum Beispiel:

 

1. Unser Bedarf kann, ausgehend von einer für alle gegebenen Grundlage, individuell sein – während für die einen Menschen eine Ernährung ganz ohne tierische Anteile/Eiweiße (vegan) perfekt ist, kann es sein, dass andere Fleisch brauchen, aber bitte in Maßen – eben pflanzenbasiert! Das steht im Einklang zur Denkweise von Homöopathen, die in jedem Wesen ein Individuum sehen, mit individuellen Bedürfnissen, das auch individuell behandelt werden muss.

 

2. Eine im wahrsten Sinne des Wortes gesunde Ernährung kann nicht nur Krankheiten vorbeugen, sondern sie sogar heilen oder zumindest zurückdrängen. Bei Diabetes leuchtet uns das ganz klar ein, auch von Krebs, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen haben wir so etwas schon gehört, aber nun berichtet man auch von klinischen Erfolgen bei Alzheimer-Demenz, Neurodermitis oder Autoimmunrkrankungen, die bei Medizinern eigentlich als nicht umkehrbar oder unheilbar gelten.

 

3. Gemüse und Früchte haben unterschiedliche Farben, die uns Menschen ansprechen: grün, gelb, rot, orange, violett, blau – und dem Experten verraten diese Farben etwas über die Inhaltsstoffe und damit über positive Wirkungen auf verschiedene Teile unseres Organismus. Wir Menschen können diese Farben sehen und werden davon angesprochen – und sie können uns helfen, „nach dem Regenbogen zu essen“ und damit ausgewogen. Ein Experte (Veganer übrigens) bemerkte dazu, Hunde und Katzen hätten dieses differenzierte Farbsehen ja nicht, weil sie es nicht brauchen – sie fressen Fleisch und jagen Beute, die Katze sogar vorwiegend nachts oder in der Dämmerung, und da sind alle Mäuse sowieso grau. Deshalb brauchen Katzen eben auch keine große Leistung im Farbensehen, sondern müssen minimalste Bewegung erkennen. Weil sie eben nicht Mais fressen, sondern Maus.

 

Die Tierernährung – Gesundes Leben für unsere Tiere

Damit sind wir nun scheinbar endlich bei dem, was uns in diesem TIERISCHEN Portal interessiert: Gesundes Leben für unsere Tiere. Doch auch die vorgenannten Erkenntnisse lassen sich entsprechend übertragen:

 

1. Es gibt für jede Tierart eine natürliche, artgerechte Ernährungsweise, und bei Katzen ist Nahrung – im Unterschied zum Menschen – eben das, woraus ein Beutetier besteht: Fleisch, Knochen, Fell/Federn, Innereien, meistens ohne den Magen-Darm-Trakt. Das ist die Grundlage: eben Nahrung aus tierischen Bestandteilen, je nach individuellem Bedarf ohne oder mit minimalem pflanzlichen Anteil.

 

2. Der Mensch gehört biologisch zu den Säugetieren. Der Organismus von Säugetieren kann nur überleben und sich regenieren, wenn bestimmte Grundlagen gegeben sind, die Grundbedürfnisse erfüllen: Luft, Ruhephasen (Schlaf), Wasser und Nahrung. Wenn dauerhaft die Luft verbraucht oder verschmutzt ist, das Wasser verschmutzt oder tot oder/und zu C***Cola verpanscht, der Schlaf gestört, dann bekommt man Probleme und wird krank. Und genau das Gleiche gilt auch für unsere Nahrung: Wenn sie unausgewogen ist, mit Antibiotika angefüllt oder tot (weil ihre ehemals lebendigen Inhaltsstoffe unzählige Male erhitzt, extrudiert, hydrolysiert oder sonstwie industriell verhackstückelt wurden), dann kann sie uns oder unsere Hunde und Katzen kaum gut ernähren, gesund erhalten oder gar zur Gesundung beitragen.

 

Katze auf der Jagd, by_Roland Peter – pixelio.de

 

Natürlich spielen noch andere Umstände mit in Gesundheit oder Krankheit hinein: Lebensumstände, Psyche, Erbanlagen, tiefgreifende Ereignisse … Dennoch darf die von Hippokrates bereits vor mehr als 2000 Jahren formulierte Anweisung „Eure Nahrung sei euer Heilmittel, und euer Heilmittel eure Nahrung“ quasi als ein Naturgesetz gelten und ist deshalb auch nie überholt. Gesunde Ernährung kann Krankheiten nicht ausschließen, aber sie bildet definitiv die Grundlage für Gesundheit bei Mensch und Tier. Und sie kann Heilung oder Linderung bewirken.

 

Wer von Kerstin Braun mehr zum wichtigen Ernährungsthema lernen möchte, ist herzlich eingeladen sich zu einem ihrer Kurse anzumelden.

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