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Pferd: Selektive, zeitgemäße Entwurmung

Hast du jemals die Entwurmung deines Pferdes hinterfragt? Nein, warum auch. Die meisten unter euch kennen es seit ihrer Kindheit – Der Stallbesitzer kümmert sich in regelmäßigen Abständen um den Bezug der Wurmkuren und der Tierarzt bringt sie zum richten Zeitpunkt vorbei. Alle paar Monate werden die gesamten Pferde des Stalls zeitgleich entwurmt, nach ein paar Tagen wird alles gemistet. Alle Pferde stehen gut im Futter und bringen ihre Leistung. Hinterfragt wird nur, wenn ein Pferd krank aussieht. In fast jedem Reitstall ist es das gleiche Vorgehen. Nur was würdest du sagen, wenn dein Pferd tatsächlich stark verwurmt ist, obwohl es regelmäßig dieses Prozedere durchläuft. Oder dein Pferd aufgrund der Verwurmung sogar erkrankt ist, aber keine Wurmkur den Würmern her wird? Ammenmärchen? Fantasie? Ein Horrorszenario das heute bereits stattfindet.

Viele Pferdebesitzer haben Angst vor den schädlichen Wirkstoffen der Wurmkuren. Sätze wie „sie greifen die Darmflora an oder schädigen die Leber“ höre ich immer wieder. Doch viel schlimmer ist eine Wurmkur, die im falschen Moment angewendet wird. Heute ist man in der Human- und auch in der Tiermedizin soweit Endoparasiten zu diagnostizieren. Warum sollte man diesen Fortschritt nicht auch nutzen?

Die leider noch heute übliche Herangehensweise der Entwurmung ist nicht mehr zeitgemäß! In der Zeit der weltweiten Resistenzbildung gegenüber Antibiotika hinterfragst du natürlich auch Antiparasitika. Die „selektive Entwurmung“ erspart deinem Pferd unnötige Chemiekeulen und dir unnötige finanzielle Ausgaben. Außerdem gewinnst du ein besseres Auge dafür, was in deinem Pferd alles kreucht und fleucht.

DETAILS UND MEHR:
https://www.tierisches-wissen.de/exklusiv-pferd-entwurmung/

5 Oktober 2020
12:00 — 12:00 (24h)

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